Die Förderung nach der Ersten Förderrichtlinie umfasst vier Förderbereiche. Angesichts der Corona-Krise sollen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Mitarbeitern, die ausbilden, unterstützt werden mit

 

  1. einer „Ausbildungsprämie“ bei Erhalt des Ausbildungsniveaus der vergangenen drei Jahre (2.1) in Höhe von 2.000 € für jede neu begonnene Berufsausbildung,

  2. einer „Ausbildungsprämie plus“ bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren (2.2) in Höhe von 3.000 € für jede zusätzliche neu beginnende Berufsausbildung,

  3. einem „Zuschuss zur Ausbildungsvergütung“ zur Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung (2.3) in Höhe von 75 % der gezahlten Ausbildungsvergütung (Arbeitgeber-Brutto) oder

  4. einer „Übernahmeprämie (Übernahme von Auszubildenden bei pandemiebedingter Insolvenz des bisherigen Ausbildungsunternehmens) (2.4) in Höhe von 3.000 €.

 

 

Informationen zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ mit u.a. den jeweiligen Erläuterungen der Voraussetzungen und Antragsformularen finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern.

 

 

Wichtig:

Unternehmen können nur eine Prämie pro Ausbildungsvertrag erhalten. Sie können die Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ nicht mit Förderungen auf anderen rechtlichen Grundlagen oder nach anderen Programmen des Bundes oder der Länder kombinieren, die die gleiche Zielrichtung oder den gleichen Inhalt haben.

 

Unternehmen müssen die Förderung bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragen und hierfür die Antragsformulare der Bundesagentur für Arbeit verwenden. Zusätzlich zum Antrag wird eine Bescheinigung der zuständigen Stelle für den Ausbildungsberuf (zum Beispiel der Industrie- und Handelskammern oder der Handwerkskammern) benötigt. Zudem muss eine De-minimis-Erklärung abgeben werden.

 

Für das Programm Ausbildungsplätze stehen insgesamt 500 Mio. € zur Verfügung, 150 Mio. € im Jahr 2020 und 350 Mio. € im Jahr 2021. Das Programm tritt zum 1. August 2020 in Kraft.

 

Wir empfehlen bei Vorliegen der Voraussetzungen eine zeitnahe Antragstellung, da der Zuwendungsgeber über die Anträge nach der Reihenfolge des Antragseingangs mit den vollständigen Unterlagen im Rahmen der für die entsprechende Förderleistung einschließlich der Kosten für die administrative Abwicklung/Verwaltungskosten gemeinsam verfügbaren Haushaltsmittel entscheidet. Ein Anspruch des Antragstellenden auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Beachten Sie bitte auch die jeweiligen Fristen für eine Antragstellung.

 

Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ am 31. Juli 2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist hier abrufbar.

 

 

Ihre Ansprechpartner in unseren Bildungseinrichtungen:

 

BZ Kassel: Frau Gassmann, Tel.: 00561 879497-301

BZ Gießen: Frau Gütges, Tel.: 06421 48066-201

BZ Marburg: Herr Crüsemann, Tel.: 06421 48066-902

BZ Bad Hersfeld: Frau Peter-Hartmann; Tel.: 06621 5024-22

 

Für Kontakt und weitere Informationen zur Sachkundeprüfung freiverkäufliche Arzneimittel
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